Bericht von der ersten Vollversammlung des Schuljahres 2018/2019

Die Vollversammlung ist das höchste Organ des Kreiselternrates vor der Landesebene. Hier haben die Mitglieder, die gewählten Elternvertreter aller Leipziger Schule, die Möglichkeit über die Schulformen hinweg miteinander zu diskutieren und Anträge an die Vollversammlung zu stellen.

Das Versammlungsprotokoll ist hier einzusehen.

Beitrag von Bürgermeister Thomas Fabian, Dezernat für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule

Bildergalerie

Wahl der Mitglieder des Elternrates

Es wurden gewählt:

Gymnasien – LER-Mitglied Michael Gehrhardt

Grundschulen – LER-Mitglied André Kästner

Oberschulen – LER-Mitglied Ines Luya Estrada

Förderschulen – LER-Mitglied Ines Mäder

Freie Schulen – LER-Mitglied Annette Baumeister

Ausschussmitglied FKE – LER-Mitglied Ines Mäder

Anträge an die Vollversammlung

  1. Antrag Wahl weiterer Stellvertetender Vorsitzender
    Ines Mäder – „Wahl eines weiteren Stellvertreters für den SER/ KER Leipzig (als weitere Stellvertretung für Petra Elias).“ • Begründung: „Die Arbeit des erweiterten Vorstands des SER/ KER Leipzig in der Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig entwickelt sich weiterhin positiv. Es muss – von Seiten des SER – nicht mehr gebeten werden, dass wir auch etwas zu bestimmten Sachen sagen dürfen, wir werden zu vielen Ausschüssen/ Beiräten usw. geladen. Das ist für die derzeitige Vorsitzende, Petra Elias und einen Stellvertreter nicht mehr zu leisten.“ •Offene Frage-/ Gesprächsrunde: Gedanken, ob auch mehr als nur „ein“ weiterer Stellvertreter möglich wäre etc.
    Ines Mäder – „Die VV wählt einen oder mehr weitere Stellvertreter für den SER/ KER Leipzig (als weitere Stellvertretung für Petra Elias).“ o Abstimmung: 44 x dafür/ 0 x dagegen/ 1 x Enthaltung (3 Personen draußen)
    
    Antrag angenommen
  2. Schulsozialarbeit in Grundschulen
    Mike Pfützner – „Der SER/ KER Leipzig setzt sich für Schulsozialarbeiter an ALLEN Grundschulen der Stadt Leipzig ein (= 1 VzÄ pro Schulstandort).“
    Begründung: „Es soll eine Basis geschaffen werden im GS-Bereich. Wenn dort bestimmte Problemlagen frühzeitig angegangen werden, dann tauchen sie in den weiterführenden Schulen ggf. nicht oder nur gering auf. Der sozial-indikative Schlüssel zur Berechnung, ob ein SSA an Grundschulen eingesetzt wird, wird nur aller drei Jahre erneuert – das ist für den Grundschulbereich völlig intransparent und am Bedarf vorbei.“Offene Frage-/ Gesprächsrunde: Gedanken, diesen Antrag auch auf GYM zu erweitern u.a.

    Mike Pfützner – „Der SER/ KER Leipzig setzt sich für Schulsozialarbeiter an ALLEN Grundschulen der Stadt Leipzig ein (= 1 VzÄ pro Schulstandort).“ o Abstimmung: 42 x dafür/ 0 x dagegen/ 4 x Enthaltung (2 Personen draußen)
    
    Antrag angenommen

Wahl der Stellvertreterenden Vorsitzenden

Es wurden gewählt:

Jaqueline Zettel
Nancy Hochstein

Der Stadtelternrat bedankt sich bei allen Mitgliedern für die faire Diskussion und Bereitschaft zur Mitarbeit im Kreis- und Landeselternrat.

 

 

Runde: Nord-Ost bis Nord-West

Schulgebäudesanierung – Gesprächsrunde Nordwest und Südost

Gesprächspartner: Herr Lunebach – strategische Planung KiTa und Schulen im AjJuFaBi,

Herr Henry Meier – Schulentwicklungsplanung, Bedarfsermittlung und –deckung im AGM

31 Elternvertreter aus 24 Schulen (13 Grundschulen, 4 Oberschulen, 4 Gymnasien, 3 Förderschulen)

Kernanliegen der Eltern:
Transparenz erzeugen durch Definition und Offenlegung der Sanierungskriterien!

  • Eltern bemängeln

    • Fehlende Transparenz: es ist nicht erkennbar, nach welchen Kriterien die Stadt handelt – >Eltern möchten nachvollziehen können, warum die eine Schule saniert wird und eine andere nicht (warum sind so viele unsanierte Schulen in bestimmten Gegenden?)
    • Ansprechpartner bei der Stadt nicht bekannt, auf Anfragen erhalten sie keine Antwort (mehrere Monate und trotz mehrmaliger Nachfrage nicht, auch Schulleitung bekommt keine Antwort))
    • Fehlende Glaubwürdigkeit: Eltern werden jahrelang hingehalten (Maßnahmen angekündigt, wegen fehlender finanzieller Auswirkungen immer wieder verschoben – inzwischen mehr als 15 Jahre)
    • durch Sanierungsstau wird die noch vorhandene Bausubstanz immer weiter geschädigt und führt zu höherem Aufwand
  • Budgetaufteilung

    • in Kapazitätsschaffung (Schulpflicht räumlich umsetzen)
    • und Bestandserhaltung, dort
      • 1. Priorität: Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit+Gesundheit (z.B. Brandschutz) und
      • 2. Priorität: Sanierungsmaßnahmen (im lfd. Betrieb mgl.? Kapazität in andere Schule verschiebbar? Energetische Sanierung im lfd. Schulbetrieb kaum möglich; OS/Gym können ausgelagert werden – GS nicht)
  • Raumkapazität geht vor Turnhallen

  • Alle Fördergelder, die beantragt werden konnten, wurden 2018 abgerufen

  • Erweiterungen usw. : mögliche Raumkapazitäten werden mit den Schulleitern abgesprochen, ob diese auch tatsächlich da sind (manche Raumnutzung ist nicht zweifelsfrei bekannt) -> meist im Mai bevor die Schulbescheide rausgehen

Stimmen von der Vollversammlung

Die neu-gewählte Stellvertreterin des Vorstandes Jacqueline Zettel schreibt:

„Ich fand den Beitrag des Bürgermeisters für Schule und Bildung sehr wichtig und aussagekräftig
Die Diskussionsrunde fand ich persönlich nicht so günstig gewählt, da der Zeitfaktor zu klein gewählt wurde und die dafür ausgewählte Gruppenstärke zu groß, so dass leider nicht alle Ihre Anliegen vortragen konnten. Vielleicht hätte man das vorher schon einmal anstoßen können, damit meine ich, dass die einzelnen Vertreter Ihre Anliegen gesammelt an die Stadt senden und somit die Vertreter sich hätten darauf vorbereiten können.“

Das neu-gewählte Mitglied des Landeselternrates Ines Luya Estrada schreibt:

„Also vielleicht noch nicht betriebsblind, aber kann ich sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung gewesen ist. Vor allem waren die Informationen/Einblicke die wir erhalten haben wieder sehr hilfreich. Auch das „drumherum“ – Infotische, aushängende Listen, räumliche Aufteilung, Wegweiser, Essen etc. – war meiner Meinung nach nicht besser machbar.

Vielleicht ist es das nächste Mal möglich die Parteien „fristgerecht“ einzuladen, damit sich nicht wieder jemand echauffieren kann. Für die teilweise fehlende Vorbereitung von Herrn Jahnke [Runde Süd] kann niemand was. Er hat aber alle Fragen so weit ihm möglich beantwortet und sich alles Andere aufgeschrieben zum es Weiterzuleiten etc. fand ich an der Stelle passend. Ich glaube, dass alle Eltern positiv aus der Runde raus gegangen sind.

Abschließend: Auch meinen Mitstreitern hat die VV gefallen und sie noch mehr darin bestärkt sich als Elternvertreter einzubringen. Ihnen (und auch mir) hat die offene freundschaftliche Art sehr gefallen. Besonders toll fanden wir es, dass Petra Elias jetzt weitere Stellvertreter hat.“